Jensen C12N 12'' 50W 16 Ohm

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Artikelnummer: LJEC12N-16
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Jensen C12N 12'' 50W 16 Ohm

Der absolute All-Time-Favorite für dem Fender Clean-Sound der 1960er Blackface Amps.
Voll, warm mit milden glockigen Höhen und tighten Bässen - nie matschig, immer definiert,
völlig direkt und mit ungeahnten Qualitäten bei verzerrten Sounds.
Löst auch komplexe Akkorde trotz Verzerrung immer auf.

Unser Favorit und Neil Youngs Heart Of Gold in seinem 5E3.

Verwendet im:Showman, Twin Reverb, Top-Of-The-Line!
Toll auch als Upgrade für den Fender Excelsior
Upgrades: C12Q + C12R

Allgemeine Daten:

Größe: 12"
Belastbarkeit : 50 Watt
Impedanz: 16 Ohm
Sensitivity: 97,5 dB
Magnet: Keramik

RohS konform
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Edwin Tomsen (5/5)

Mein Gott, was für ein offensichtlicher Unterschied zum Stock Celestion in der Fender cabinet 112.

Peter Lohde (5/5)

Vor einiger Zeit habe ich einen Peavey Classic 30 Combo-Amp vom Erstbesitzer kaufen können. Der Amp war in wohnzimmergepflegtem Zustand, die Tweed (na ja: Pseudo-Tweed...) Ausführung und die alte Baureihe im klassisch straighten Gehäuse ohne die ästhetisch doch sehr fragwürdige "Nase" der neueren Serie. Und alles zu einem Preis, für den ich bestenfalls gerade mal einen halben "Blues Deluxe" bekommen hätte...

Okay – das schien mir ein Deal zu sein. Und klar: die Problemstellen dieses Amp waren mir schon geläufig – an einigen konnte man vermutlich durch geeignete Replacements gut ansetzen, mit anderen wie das ungünstige Chassis-Design mit der gewinkelten gedruckten Schaltung und der entsprechenden Service-Unfreundlichkeit etc. würde ich leben müssen. Man muss es halt in Relation sehen.

So wie er ist bzw. war, war der Amp kein wirklich schlechter "Rock-Amp", ich kann mir einiges an Musik vorstellen, wofür man ihn unverändert verwenden und Preis-/Leistungsmäßig zufrieden sein könnte.

Wenn ich sage, dass ich a) die "Tweed"-Variante und b) die alte Gehäuseform des Amps bevorzuge, ahnt man schon, dass ich vermutlich kein Rocker im eigentlichen Sinne bin, sondern mich musikalisch irgendwo im Niemandsland zwischen Jazz, Country und Texas-Blues bewege und da hat man m.e. mit dem Classic 30 in der unveränderten Ausführung gewisse Probleme.

Wenn man sich etwas umschaut, sieht man, das viele C30-Besitzer sich über eine gewisse Mattigkeit des Sounds beklagen, der durch eine recht deutliche Mittenbetonung und irgendwie schwache Brillianz gekennzeichnet ist. Wie gesagt, für manche Musik mag gerade diese Mittenbetonung in Ordnung sein, die im übrigen durch Aufreißen des Treble-Reglers bis zum Anschlag nicht wegzubekommen war. Selbst eine Tele konnte ihre angeborene Drahtigkeit hier nicht wirklich zur Geltung bringen.

Ehe man nun den Lötkolben herausholt und die einschlägigen Mods ausprobiert (oder ausprobieren lässt) – was angesichts der zweifach gewinkelten gedruckten Schaltung kein wirklicher Spaß ist, schaut man dann doch recht schnell in Richtung Austausch des Speakers und der Röhren (hauptsächlich Pre-Amp).

Enter Tube Amp Doctor: nach etwas Recherche ließ ich mich von Stephan beraten und er riet mir angesichts meiner Soundvorstellungen (im weiteren Sinne "fenderiger") zum Jensen C12N (http://www.tubeampdoctor.com/product_info.php?products_id=413) und dieser Röhren für die Vorstufe:

V1:
http://www.tubeampdoctor.com/product_info.php?products_id=390

V2:
http://www.tubeampdoctor.com/product_info.php?products_id=1749

V3:
http://www.tubeampdoctor.com/product_info.php?products_id=391


Stephans ausführliche und geduldige Antworten auf meine verschiedenen Anfragen ließen mich seinen Empfehlungen vertrauen und seit einigen Wochen sind die oben genannten Replacements eingebaut und ich bin offen gestanden ziemlich begeistert von der erzielten Sound-Verbesserung!

Das irgendwie doch etwas Mumpfige, Mittige von vorher ist weg und es klingt deutlich offener und – wenn man so will – eben "fenderiger". Nicht ganz so spitz, wie manche Fender-Amps mit aufgerissenem Treble klingen können, aber schöne Höhen mit einem gewissen "Chime". Definitiv keine Notwendigkeit mehr, den Treble-Regler des C30 bis hinten hin aufzudrehen und der Amp klingt tatsächlich auch gut mit unterschiedlichen Gitarren (von Tele bis Halbresonanz) – was ja nicht unbedingt selbstverständlich sein muss...
So macht der Amp (bzw. das Spielen darüber...) richtig Spaß und es sieht ganz so aus, als wären Röhren und Speaker gute Investitionen gewesen – ich bin daher wirklich sehr dankbar für die offenbar guten Empfehlungen!

Abgesehen davon habe ich bei der Gelegenheit noch einen Beamblocker aus zähem Grafik-Präsentationskarton geschnitten (zur bündigen Auflage des Speakers mit komplettem Ring außen) und innen zwischen Gehäuse und den Jensen gesetzt und außerdem noch "Tom's Tube Tamer" für die Endstufenröhren eingebaut, der bislang das auch von vielen C30 Usern kritisierte – wenngleich nicht bei allen auftretende – rein mechanische "Klingeln" der Powertubes unterbindet, was man allerdings nur bei eher geringen Lautstärken hört und natürlich auch von den verwendeten Röhren abhängt. Diese beiden Dinge mögen ebenfalls ein wenig zum jetzt wirklich schönen Sound des Peavey beitragen, aber den Löwenanteil hat höchstwahrscheinlich der Jensen Speaker gebracht. Wem die Brillianz des C12N noch nicht reicht, kann vermutlich mit einem Jensen aus der Alnico Serie noch etwas mehr Höhen herauskitzeln – ich habe dagegen den Eindruck, dass ich nun bei lauterem Spiel wieder Treble heraus nehmen muss, da sich diese wegen der bekannten Gesetzmäßigkeiten ab einer bestimmten Schwelle wieder stärker als die Mitten im Höreindruck durchsetzen.

Alles in allem: Super-Beratung und Super-Ergebnis!
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